13. Mai 2022:Verherrlichung Mariä im Himmel durch den dreieinen Gott

Jesus, der Seiner heiligsten Mutter im Sterben entgegengekommen war, zog mit ihrer reinsten Seele zu Seiner Rechten in den Himmel. Für sie allein von allen Menschen bestand kein Grund zu dem besonderen Gericht. Von ihr wurde weder Rechenschaft über das Empfangene gefordert, noch eine Untersuchung über ihr Leben angestellt. Dies war ihr versprochen worden, als sie der allgemeinen Schuld enthoben ward. Aus demselben Grunde wird sie am letzten, allgemeinen Gerichtstage nicht wie die anderen gerichtet.

Alle stimmten Petrus bei. Auf seinen Wunsch

wurde der Stein weggehoben und das Grab geöffnet. Es war leer.

Nur das Obergewand lag so da, als ob es den heiligen Leichnam bedeckt hätte.

Daraus erkannten alle, dass Maria durch Kleid und Stein durchgegangen war,

ohne sie zu bewegen oder zu verändern.

Petrus nahm das Kleid zu sich, ebenso die Leinwand. Er verehrte beide

samt allen Anwesenden, die nunmehr von der Auferweckung

und Himmelaufnahme der seligsten Jungfrau überzeugt waren.

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